Release! Call a Rep für Android

Call a Rep, eine App zur direkten mobilen politischen Kommunikation, hat heute sein Release für Android! Auf einer Kooperationsveranstaltung von Prof. Dr. Uwe Baumgarten haben wir heute in Garching, an der Fakultät für Informatik der TU München, die App vorgestellt und demonstriert.

Call-a-Rep ist eine App zur direkten Kommunikation mit unseren politischen Vertretern. Lokale und regionale Probleme oder Anliegen gehören zur Stellenbeschreibung der Mitglieder des Deutschen Bundestags. Call-a-Rep ist die Möglichkeit, um Stammtische und Parteiveranstaltungen herum, gezielt per Geolokation oder Suche zu der oder dem Abgeordneten zu gelangen, der einem Fragen beantworten oder ein Problem weitertragen.

Im Oktober 2011 veröffentlichten wir Call a Rep für iPhone. Nachdem die TU München uns eine Kooperation im Rahmen eines Softwarepraktikums angeboten hat, konnten wir in den letzten Monaten eine Version für Android entwickeln. Der Code in der App und auf dem Server stammen von Julian Asamer (TU München). Idee, Konzept und Kommunikation kommen von Falko Blumenthal (HfP/ LMU München). Unser Experte für Android ist Lyuben Dimitrov (AUBG Sofia/ TU München). Da diese App mit der öffentlich-rechtlichen Technischen Universität München entwickelt wurde, ist sie nicht-kommerziell, vollständig kostenlos und ohne Werbung.

Download: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.jasamer.callarep

Sowas wie ein Richtfest

Wie die Maurer und Zimmerer feiern, wenn der Giebel steht, konnten wir jetzt feiern, das die Fundamente stehen und die groben Strukturen unserer iPhone/iPod App stehen.

Bei Call-a-Rep geht es darum, Mitglieder des Bundestages unproblematisch und direkt erreichen zu können. Der dazu notwendige Crawler wurde jetzt nach wochenlanger Detailarbeit von Julian Asamer fertig gestellt. Die verschiedensten Varianten von Web site-Inhalten sind jetzt ständig aktualisierbar und kompakt  darstellbar.
Außerdem gibt es jetzt Fortschritt bei der Verbindung von Geodaten und den einzelnen Abgeordneten der Wahlkreise. Hier müssen kartographische Informationen ausgelesen werden, Projektionsdaten und Adresseingaben in Längen- und Breitengrade aufgelöst werden und das alles dann den Volksvertretern zugeordnet werden. Hier haben wir einiges an Unterstützung von Jakob Egger, einem freien Programmierer und Studenten an der Johannes-Kepler-Universität Linz, erhalten. Julian und Jakob haben gemeinsam einige Tücken des Geocoding gemeistert.
Zuletzt sind wir auch noch einige große Schritte bei der App selbst weitergekommen. Die grundsätzlichen Funktionen und das Konzept der Benutzeroberfläche stehen jetzt. Jetzt geht es darum, die vielen Puzzleteile auf dem Server und in der App zusammenzubauen und aufeinander abzustimmen. Vor Allem geht es uns jetzt aber um das Design der App und ihrer Benutzeroberfläche. Dafür können wir aber auf unseren immer noch wachsenden Pool von Unterstützern und Freelancern zugreifen.