Sowas wie ein Richtfest

Wie die Maurer und Zimmerer feiern, wenn der Giebel steht, konnten wir jetzt feiern, das die Fundamente stehen und die groben Strukturen unserer iPhone/iPod App stehen.

Bei Call-a-Rep geht es darum, Mitglieder des Bundestages unproblematisch und direkt erreichen zu können. Der dazu notwendige Crawler wurde jetzt nach wochenlanger Detailarbeit von Julian Asamer fertig gestellt. Die verschiedensten Varianten von Web site-Inhalten sind jetzt ständig aktualisierbar und kompakt  darstellbar.
Außerdem gibt es jetzt Fortschritt bei der Verbindung von Geodaten und den einzelnen Abgeordneten der Wahlkreise. Hier müssen kartographische Informationen ausgelesen werden, Projektionsdaten und Adresseingaben in Längen- und Breitengrade aufgelöst werden und das alles dann den Volksvertretern zugeordnet werden. Hier haben wir einiges an Unterstützung von Jakob Egger, einem freien Programmierer und Studenten an der Johannes-Kepler-Universität Linz, erhalten. Julian und Jakob haben gemeinsam einige Tücken des Geocoding gemeistert.
Zuletzt sind wir auch noch einige große Schritte bei der App selbst weitergekommen. Die grundsätzlichen Funktionen und das Konzept der Benutzeroberfläche stehen jetzt. Jetzt geht es darum, die vielen Puzzleteile auf dem Server und in der App zusammenzubauen und aufeinander abzustimmen. Vor Allem geht es uns jetzt aber um das Design der App und ihrer Benutzeroberfläche. Dafür können wir aber auf unseren immer noch wachsenden Pool von Unterstützern und Freelancern zugreifen.

Qualitätsziele: Aktuell, stabil und unkompliziert

Wir melden uns zurück aus der Sommerpause. Auch wenn es hier so aussieht, als wenn anderthalb Monate nichts geschehen wäre, waren wir
nicht unproduktiv. Falko Blumenthal war in Lettland und Bayern unterwegs um neue Projekte zu entwickeln. Julian Asamer war in Österreich fleißig am Code schreiben, ausprobieren und suchen. Dazu hat auch noch unser Leben und Lernen stattgefunden, vom Grillen zum Renovieren, von theoretischer Informatik zur politischen Systemlehre.

Von vornherein ist Call-a-Rep auf Aktualität der Informationen ausgelegt. Wir stellen kein Telefonbuch zusammen sondern nutzen das Internet um sämtliche Kontaktdaten und Fakten aktuell und wahrheitsgemäß zu halten. Dieser Anspruch bedeutet natürlich viel Arbeit. Die  verschiedensten Webseiten und Formate müssen gecrawlt, d.h. maschinell durchsucht, werden. Die unterschiedlichen Informationen und Quellen  müssen berücksichtigt werden. Jetzt sind wir soweit, einfach und übersichtlich die Kontaktinformationen der direkt gewählten Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf dem Bildschirm darzustellen. Und das über Wahlperioden und Veränderungen in der Politik hinweg. Hier ist Julian dabei, dem Crawler den letzten Schliff zu verpassen.

Der besondere Clou von Call-a-Rep ist natürlich die automatische Verbindung von Ort bzw. Adresse und dem zuständigen Politiker. Das heisst, es geht demnächst um Geodaten und Wahlkreisgrenzen. Wieder ist unsere Aufgabe, vorhandene aber getrennte Informationen zusammenzubringen und damit nützlich und einfach handhabbar zu machen. Viel, viel Rechnerei passiert, damit am Schluss der Benutzer auf Knopfdruck sich an seinen oder für den jeweiligen Ort verantwortlichen Parlamentarier wenden kann.

Der Schlussstein der Application wird das Programm selbst sein, dass ihr dann beim iTunes Store runterladen könnt. Dank der graphischen und konzeptionellen Arbeit von Michelle Krack haben wir ein grundlegendes Design und das Logo. Es wird darum gehen, eine einfach zu bedienende Oberfläche herzustellen, die wirklich politische Kommunikation anregt statt einfach Zeit und Nerven zu kosten.

Erste Unterstützung gewonnen: Graphik

Da weder ein angehender Informatiker noch ein zukünftiger Sozialwissenschaftler das Wissen und Gespür für Graphik und Benutzeroberfläche haben, haben wir nach Designern gesucht.

Wir konnten jetzt Michelle Krack aus Luxemburg, eine Absolventin der Mediadesign Hochschule München, für Logodesign und so weiter gewinnen. Wir kennen Michelle aus ihrer Studienzeit in München. Da wir von ihrer Bachelorarbeit – einem Pädagogikprogramm für Philosophie – beeindruckt waren, war sie unsere erste Wahl.

In den nächsten Wochen wird Michelle sich um das erste Erscheinungsbild unseres Projekts kümmern und eine Corporate Identity erstellen.