Release!

Call a Rep ist im App Store erhältlich! Nach einer Woche warten ist unsere App zur mobilen politischen Kommunikation im ersten Anlauf von Apple akzeptiert worden. Per GPS oder Suche kommt ihr ohne Vereinssitzungen, Sommerfeste und Hinterzimmer aus, geschweige denn mühselige Suche nach eurem Wahlkreis, dem Wahlkreis eurer Arbeit, Uni oder dem eurer Schule.
Mach deine Fragen und Probleme zum Tagesordnungspunkt im Bundestag!

Die App ist für 1,59€ erhältlich und kann sofort via iTunes heruntergeladen werden.

Zusätzlich haben wir noch eine werbefinanzierte, kostenlose Version im Angebot.

Der Münchner Tobias Schwarz hat mit seinem Blog zu Politik und Internet Isarmatrose das Rennen gemacht: Der erste Artikel zu Call a Rep!

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Es ist soweit. Warten aufs Release

Die App ist fertig. Bugs, Probleme, kleinere Katastrophen. All das ist hinter uns. Call a Rep liegt auf dem Server des iTunes Store und wartet auf die Freischaltung.

Viel Zeit ist bisher ins Land gegangen. Abschlussarbeiten wurden geschrieben, Prüfungen absolviert und immer wieder an der App, der Benutzeroberfläche und den Datenbanken geschraubt. Julian tingelt zwischen TU München, Linz und der digitalen Welt hin und her. Falko arbeitet bis zum Ende des Jahres in Riga. Via e-Mail und Skype wurden in der letzten Woche hektisch die letzten Handgriffe erledigt. Sogar eine Presseinfo ist entstanden.  Julian hat ein Video zur Bedienung erstellt, Falko hat Texte geschrieben und ganz nebenbei nochmal den Blog umgebaut.

Ohne die Hilfe unseres Netzwerks aus Freunden und Kollegen wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen. Viele technische Kniffe und Ideen kamen von vielen, vielen Leuten. Vor allem ein großes Dankeschön an Michelle Krack für Geduld, Nerven und großartiges Design!

Aus und vorbei. Jetzt geht es ans Warten. Und dann der große Tag: Wir können euch die erste App zur persönlichen, mobilen politischen Kommunikation anbieten. Sowohl in einer werbefinanzierten für euch kostenlosen als auch einer bezahlten Version ohne Werbung, höherem ästhetischen Erleben und geringeren Nachladezeiten.

von falkoblumenthal

Neue Funktionen, Facebook und der ganze Rest

Nachdem die Grundlagen von Call-a-Rep, unserer App für iPhone zur politischen Kommunikation, stehen, geht es eigentlich Schlag auf Schlag: Der Code und die Funktionen wachsen weiter in alle Richtungen. Nahezu 15.000 Zeilen Code sind jetzt zusammengekommen.

Wir hatten bereits zum Zeitpunkt des letzten Posts hier im Entwicklerblog die Funktion, einen direkt gewählten Bundestagsabgeordneten anzurufen oder ihr bzw. ihm zu schreiben. Der Clou hier war die Verbindung von geographischen Informationen den Wahlkreis abzufragen. Jetzt haben wir auch die fachpolitischen Ausschüsse, wie etwa Bildung oder Arbeit und Soziales, in die Suche integriert. D.h. neben lokalen/regionalen Fragen und Problemen dient Call-a-Rep jetzt auch als unkomplizierter direkter Draht zur Ressortpolitik.

Die Welt wächst zusammen. Dennoch bleibt die demokratische Vertretung im internationalen Bereich schwammig – wie im Fall des Europaparlaments – bis nicht vorhanden. Dennoch soll Call-a-Rep auch außerhalb Deutschlands einen Nutzen bringen. Darum zeigt die App bspw. in Prag keinen Politiker aus Passau, sondern die deutsche Botschaft etwa 500m südlich der Prager Burg mit Adresse, Telefonnummer und email-Adresse.

Neben dem Anrufen oder email-Schreiben soll Call-a-Rep auch öffentliche Kommentare erlauben. Der erste Schritt war für uns, die App an Facebook anzubinden. Obwohl Facebook es uns als Entwicklern programmiertechnisch einfach macht, erfordert der Datenschutz dann doch mehr Arbeit. Es gibt viel, was wir von unseren Nutzern nicht wissen wollen. Unser Ziel ist es, den Nutzern die tatsächliche Kontrolle über die von ihnen gegebenen Informationen zu garantieren.

Zusätzlich sind wir jetzt im Austausch mit möglichen Kooperationspartnern, mit denen wir gemeinsam den bereits existierenden Austausch mit Abgeordneten im Internet „mobil“ machen können. Das heisst u.a., dass Falko Blumenthal jetzt Projektpräsentationen erstellt und Telefonnummern raussucht, währen Julian Asamer weiter am Coden ist und Michelle Krack über den User Interface-Konzepten sitzt.